Baugeschehen

Der Verein "Künstlergut Prösitz" sieht unter seinen Zielen von Beginn an den Aufbau seines Domizils als räumlich, geistigen und kulturellen Mittelpunkt.

So arbeitet er seit 1994 unter streng denkmalspflegerischen Gesichtpunkten an dem Ausbau des zukünftigen Künstlerhauses.
1993: kein Abwasser, Außentoilette, marode Dächer
1994: Dachdeckung und Behebung der schlimmsten baulichen Schwachstellen an allen 3 Gebäuden
1995: Julius- H.-W.-Kraft-Preis der IGB ( Sitz Lilienthal ) in Würdigung des anerkennenswerten Konzeptes zur Bewahrung und Nutzung des Dreiseithofes über das Wohnhaus hinaus.
1997: 3.Bundesweite Steinmetz- und Maurertreffen
3. Bundesweite Steinmetz- und Maurertreffen 1997
bis 1998: Sanierung aller Fassaden, Außeneingänge, der Säulen im Innenbereich nach historischer Vorlage
Das Wohnhaus des Künstlergutes stellt die Bildhauerin Ute Hartwig-Schulz bis zur Fertigstellung des Ausbaues des Künstlerhauses (langfristige Planung für das Seitengebäude) für Kunstprojekte zur Verfügung.
Daher wurden kurzfristige Baumaßnahmen realisiert:
1997: Erschließung der Tenne als Projektraum (200 qm)
1998: Ausbau der Gästeräume im Obergeschoss (OG)
Preisträger des Landeswettbewerbes "Ländliches Bauen - Erhalten - Pflegen - Gestalten" durch das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
1999: Einbau einer Gästeküche im OG
2000: Einbau eines Baderaumes für Gäste im OG
2002: Diplomarbeit: Sanierungskonzept Künstlergut Prösitz (Seitengebäude), Sandra Fischer, HTWK Leipzig
  Bauantrag für den Ausbau des Seitengebäudes genehmigt
2003: Entkernung des Seitengebäudes
2004: Förderung durch Leader +, Regionalentwicklung zur "Umnutzung des ehemaligen Stallgebäudes zur Schaffung von Wohn- und Arbeitsräumen für Bildhauerinnen mit Kind"
2005: Beendigung aller Sanierungsarbeiten
Einzug und Einweihung des neuen Atelierhauses